Home
Das soziokulturelle Zentrum in Tübingen
Adresse Anfahrt
Programm
Vorschau
Party
Über uns
Über uns
Vorverkauf
Newsletter
Find us on FACEBOOK
 
Ausstellungen

 
Galerie Peripherie
LEONORE MAU – "Bilder des Schwarzen Atlantiks“

Vernissage: Fr. 11.11. um 19 Uhr in der Galerie Peripherie

Ausstellungszeiten: 11.11. bis 27.12. / Do bis So 17h-20h



Aus Anlass des 100. Geburtstages von Leonore Mau (1916–2013) soll mit der Ausstellung einerseits an ihren Besuch in Tübingen 1992 und andererseits an ihre Bedeutung als Fotografin in der Fotokunst erinnert werden. Leonore Mau, die in den 60er-Jahren mit Architekturarbeiten und Schriftstellerporträts ihre Laufbahn als Fotografin begann, fand in dem Schriftsteller Hubert Fichte einen kongenialen Partner. Zusammen bereisten sie nahezu die gesamte Erde und schufen mit ihren Arbeiten eine Gesamtschau der oft synkretistischen Lebenswelten von einfachen Landarbeitern genauso wie von Künstlern oder Politikern. Die ausgewählten Bilder reichen über Brasilien und die Karibik bis zu ihren letzten Arbeiten in Hamburg. Wir hoffen, dass mit der vorliegenden Ausstellung ein Beitrag gelingt, das Erbe von Leonore Mau stärker zu würdigen.

Es sprechen: Jörg Wenzel, Club Voltaire / Aylin Rieger, Stellv. Geschäftsführerin der S. Fischer Stiftung / Nathalie David

Es liest: Hartmut Fischer, Berlin

Die Ausstellung und das Rahmenprogramm finden mit Förderung der S. Fischer Stiftung statt.
Wir danken: Monika Schoeller, Franziska Mecklenburg und Kurt Groenewold.

Die Ausstellung ist bis 27.12. jeweils Do-So von 17h-20h geöffnet. Bitte beachten Sie auch das unten angekündigte Rahmenprogramm zur Ausstellung.
Zu Führungen durch die Ausstellung lädt Jörg Wenzel am So 13. Nov., So 4. Dez. und Di 27. Dez. jeweils um 18 Uhr ein.

hier veröffentlichte Fotos: © Nachlass Leonore Mau, S. Fischer Stiftung

www.galerie-peripherie.de


 

Mi. 16.11.2016 / 20:00h / Sudhaus Peripherie
Lesung:
"SCHRIFT UND FOTOGRAFIE"

Realismus und Poesie in den Arbeiten von Leonore Mau und Hubert Fichte
eine Veranstaltung von Sudhaus & Club Voltaire



Die Fotografin Leonore Mau und den Schriftsteller Hubert Fichte verband zeitlebens eine tiefe Freundschaft. Ihre Arbeiten schufen oft in Schrift und Fotografie eine Gesamtschau von Szenarien des Lebens. Kathrin Röggla, Schriftstellerin und Vizepräsidentin der Akademie der Künste zu Berlin, und Hartmut Fischer, Literaturperformer und Kulturmanager, beschäftigen sich schon seit Langem mit Leonore Mau und Hubert Fichte. Für Kathrin Röggla steht der synkretistische Realismus und der poetische Journalismus von Fichte im Vordergrund.

Hartmut Fischer lernte Mau bereits 1988 in Hamburg kennen. Eine ganze Reihe von Ausstellungen und Lesungen, unter anderem mit Hans Mayer und Tahar Ben Jelloun 1992 in Tübingen, folgten aus dieser Begegnung. Im Zentrum der Lesung stehen Texte aus Hubert Fichtes "Die Geschichte der Empfindlichkeit“, in denen die Alter Egos von Leonore Mau und Hubert Fichte, "Irma“ und " Jacki“, diese außerordentliche künstlerische Zusammenarbeit herausstellen.

Die Ausstellung "Leonore Mau – Bilder des Schwarzen Atlantiks“ ist bis 27.12. jeweils Do-So von 17h-20h geöffnet. Die Ausstellung und das Rahmenprogramm finden mit Förderung der S. Fischer Stiftung statt.

UNKOSTENBEITRAG 5 EUR


 

Mi. 23.11.2016 / 20:00h / Sudhaus Peripherie
DokumentarFilm:
NATHALIE DAVID – "Diese Fotographin heisst Leonore Mau“

eine Veranstaltung von Sudhaus & Club Voltaire

Geboren in Frankreich, lebt Nathalie David zur Zeit in Hamburg. Sie studierte freie Kunst an der Villa Arson in Nizza und der HfbK in Hamburg, mit anschließendem Zusatzstudium an der IHE von Ponthus Hulten in Paris und in Visueller Kommunikation in Hamburg. Sie bekam das Hamburg-Stipendium und ein 6-monatiges Stipendium in der Zhejiang Academy of Fine Arts, Hangzhou in China. 2003/2004 erhielt sie ein einjähriges Fellow-Stipendium an der HFF Potsdam-Babelsberg. Nathalie David sieht den dokumentarischen Blick als Genre und als spezifischen Kunst-Prozess. Sie war 20 Jahre als Assistentin bei Leonore Mau tätig. Ihre einzigartige Binnensicht auf das Werk von Leonore Mau verarbeitete sie in einem eindrucksvollen Porträt der Künstlerin, das neben ihrem Blick auf die Fotografie auch die kongeniale Zusammenarbeit mit Hubert Fichte thematisiert.

Konzept, Kamera, Schnitt: Nathalie David
Musik: Amad Weiland / Hauptdarstellerin: Leonore Mau / Texte: Hubert Fichte. Aus "Eine Glückliche Liebe“, "Hotel Garni“ und "Xango“/ Irma‘s Stimme: Hildegard Schmahl / Jäckis Stimme: Dietmar Mues
Nathalie David, D, Dokumentarfilm, 54 Min., 2005/16
Die Ausstellung "Leonore Mau – Bilder des Schwarzen Atlantiks“ ist bis 27.12. jeweils Do-So von 17h-20h geöffnet.
Die Ausstellung und das Rahmenprogramm finden mit Förderung der S. Fischer Stiftung statt.
UNKOSTENBEITRAG 5 EUR
www.nathalie-david.de
www.galerie-peripherie.de


 

Mi. 30.11.2016 / 20:00h / Sudhaus Peripherie
Vortrag:
“RITUALE” – Die Bilder von Leonore Mau aus ethnographischer Sicht

Ulrike Ottinger, Filmemacherin und Fotografin, und die Verlegerin Claudia Gehrke haben unterschiedliche Zugänge zum Werk von Leonore Mau aufzuweisen. Für Claudia Gehrke waren Interviews und eine Bildserie 2009 mit Mau der Ausgangspunkt, eine ihrer interessantesten Arbeiten über eine Porträtreihe von Frauen in Brasilien, den "Priesterinnen“, in ein Buchprojekt zu bringen, das leider nicht realisiert werden konnte. Ulrike Ottinger, die sich mit Religionswissenschaften und Ethnologie beschäftigt hat, versucht mit ihren mit vielen Preisen ausgezeichneten Filmen und Bildern das reale Leben ihrer Personen mit ihrem kulturgeschichtlichen Hintergrund zu verbinden. Ein Anliegen, das auch Leonore Mau in ihren Fotografien über die afroamerikanischen Religionen auf beeindruckende Weise Zeit ihres Lebens verfolgte. 1985 publizierte Claudia Gehrke von Hubert Fichte die erweiterte Fassung seines in Tübingen 1984 auf Einladung des Institut Culturel Franco-Allemand gehaltenen Vortrags "Deiner Umarmungen süße Sehnsucht“.

Die Ausstellung "Leonore Mau – Bilder des Schwarzen Atlantiks“ ist bis 27.12. jeweils Do-So von 17h-20h geöffnet. Die Ausstellung und das Rahmenprogramm finden mit Förderung der S. Fischer Stiftung statt.

UNKOSTENBEITRAG 5 EUR

www.ulrikeottinger.de
www.konkursbuch.com


 

Mi. 14.12.2016 / 20:00h / Sudhaus Peripherie
Vortrag:
“FOTOGRAFIE UND KORRESPONDENZ”

Leonore Mau

Peter Braun, Germanist und Medienwissenschaftler, blickt auf eine umfangreiche Beschäftigung mit dem Werk von Leonore Mau und Hubert Fichte zurück. Roland Spahr ist der Lektor des Werkes von Hubert Fichte im S. Fischer Verlag. Bei dieser Veranstaltung werden beide über den im September 2016 erschienenen Briefband von Hubert Fichte „Ich beiße Dich zum Abschied ganz zart“ vorstellen. In den ausgewählten Briefen von Fichte an Leonore Mau wird das besondere Verhältnis der beiden sichtbar, das die Grundlage für eine jahrzehntelange, einzigartige künstlerische Beziehung bildete.

„Anfang der Sechzigerjahre lernten sie sich kennen. Hubert Fichte (1935–1986), der junge und ambitionierte Schriftsteller, der seine Homosexualität zum Programm erhob. Und die Architektur Fotografin Leonore Mau (1916–2013), die das bürgerliche Familienleben satt hatte. Es entstand eine außergewöhnliche Liebesbeziehung und produktive künstlerische Arbeitsgemeinschaft, die bis zu Hubert Fichtes Tod anhielt.“ (Klappentext zu Hubert Fichte: „Briefe an Leonore Mau“ )

Die Ausstellung „Leonore Mau – Bilder des Schwarzen Atlantiks“ ist bis 23.12. jeweils Do-So von 17h-20h geöffnet.
Am Di. 27.12., dem letzten Öffnungstag, laden wir um 18h zu einer Führung durch die Ausstellung ein.

Die Ausstellung und das Rahmenprogramm finden mit Förderung der S. Fischer Stiftung statt.

UNKOSTENBEITRAG 5 EUR

www.galerie-peripherie.de








Die Künstlerei




Mal- und Zeichenbedarf im Sudhaus
Geöffnet: Montags bis Freitags von 14 - 18.30 Uhr,
Donnerstags 14 bis 20 Uhr und Samstags 10 - 13 Uhr
www.die-kuenstlerei.de


 
Clicky Web Analytics