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So. 14.10.2018
 
19:00h
Sudhaus Saal

Jazz

im Rahmen der Jazz & Klassik Tage 2018

FLORIAN DOHRMANN
BLANK PAGE – „New Impressions of Debussy“

 


Nach 20 erfolgreichen Jahren mit dem David Orlowsky Trio, 6 CD-Veröffentlichungen bei Sony Classical, 2 Echo Klassik-Preisen und zahlreichen Konzerten im In- und Ausland bei renommierten Festivals und Konzerthäusern, wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Concertgebouw Amsterdam und der Carnegie Hall in New York, kehrt Florian Dohrmann nun zu seinen Wurzeln zurück und präsentiert mit „Blank Page – New Impressions of Debussy“ sein neuestes Jazz-Projekt.

Das Radio läuft. Ein Solo-Klavierstück. Bilderreiche, lyrische Harmonien und Motive. Eine unbekannte Aufnahme von Bill Evans? Doch nein, die Moderatorin nennt ein Werk von Debussy: „La fille aux cheveux de lin“.

Aus diesem Moment heraus hatte Florian Dohrmann die Idee, Debussys Kompositionen für ein Jazz-Quartett zu adaptieren und neu zu kreieren.

Achille-Claude Debussy verstarb am 25. März 1918 in Paris. Er gilt als einer der wichtigsten Vorbereiter der modernen Musik.

Auf der Weltausstellung in Paris 1889 hört Debussy fasziniert exotische Klänge aus dem asiatischen Raum wie die indonesische Gamelanmusik. Diese Begegnung mit fremden Kulturen und deren schwebendem Klangideal prägt seinen Kompositionsstil. Aus Pentatonik, Ganztonleiter und Auflösung der Funktionsharmonik entwickelt er seine sphärischen Klangbilder. In denen sehen seine Zeitgenossen Parallelen zu den impressionistischen Malern Claude Monet und Paul Gauguin.

Ohne Debussys aus den unterschiedlichsten Kulturen schöpfendem musikalischen Impressionismus wäre die pianistische Tonsprache eines Bill Evans schwer vorstellbar. Debussys Kompositionen im Jazz-Kontext zu verarbeiten, erscheint somit folgerichtig.

Der Name des Projekts „Blank Page – New Impressions of Debussy“ steht dabei für die Arbeitsweise während der Entstehung der Arrangements. Unvoreingenommen und ohne Denkverbote ist die leere Seite der Ausgangspunkt, um aus Motiven und Harmonien Debussys Neues entstehen zu lassen. Mal als deutliche Reminiszenz, mal soweit entfernt, dass man 100 Jahre nach Debussys Tod nur noch seinen Geist zu spüren vermeint.

Florian Dohrmann – Kontrabass
Joachim Staudt – Saxophon
Zura Dzagnidze – Gitarre
Lars Binder – Schlagzeug

www.florian-dohrmann.de

VVK: 17 EUR, ERM: 10 (INKL. GEB.)
AK: 19 EUR, ERM: 12 EUR




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