Intuición
Erstmals präsentiert sich die spanische Ausnahmetänzerin gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester Alba Serrano auf der Bühne. Eine sinnliche und intuitive Annäherung an die gemeinsame Liebe der Beiden: den Flamenco. Vor 18 Jahren wurde Maria Serrano von André Heller für seine Show “Magneten” entdeckt. Schnell wuchs die junge Flamencotänzerin zu einem der Stars des Heller-Ensembles heran. Seither begeisterte das “vulkanische Ereignis” (André Heller) auf Bühnen rund um den Erdball. Damals kam ihre Schwester Alba Serrano zur Welt und entdeckte schon früh, die Bretter, die die Welt bedeuten. Die Eltern mussten arbeiten, also nahm Maria Serrano ihre kleine Schwester schon als Baby mit auf Tournee. So kam es schon mal vor, dass die Kleine während der Proben im Gitarrenkoffer schlief. Bereits mit 3 Jahren bestand die Alba darauf, mit ihrer Schwester bei den Zugaben auf der Bühne zu tanzen. Inzwischen ist Alba Serrano 18 Jahre alt und hat nach 12 Jahren intensivem Studium das Konservatorium für Tanz in Sevilla abgeschlossen. Und es drängt sie auf die Bühne. Gemeinsam mit ihrer Schwester Maria hat Sie “Intuición” kreiert. Eine sinnliche und intuitive
Annäherung an die gemeinsame Liebe der beiden Schwestern: den Flamenco. Aus völlig unterschiedlichen Universen kommend, gehen die beiden Tänzerinnen aufeinander zu, umkreisen einander. Die Tanzstile verschmelzen, die Schwestern werden eins, um dann plötzlich wieder mit eruptiver Kraft in ihre individuellen Laufbahnen auszubrechen. Die Intensität in “Intuición” nährt sich aus den völlig unterschiedlichen Hintergründen und Zugängen der Tänzerinnen zum Flamenco, aber auch aus der intuitiven Harmonie zwischen den Schwestern. Im Spannungsfeld der eruptiven Kraft Maria Serrano's und der klassichen Eleganz ihrer Schwester Alba zelebriert “Intuición” zeitgenössischen Flamenco in all seinen Facetten auf höchstem Niveau.
Maria Serrano wurde von ihren Eltern mit sechs Jahren, zunächst gegen ihren Willen, auf eine Tanzschule geschickt, um Sevillanas tanzen zu lernen. In Sevilla quasi ein Muss, da dort alle Welt Sevillanas tanzt. Wiederwillig begann sie, doch als der Kurs vorüber war, hatte die kleine Maria Feuer gefangen. Sie bestand darauf mit Flamenco weiterzumachen. Da im elterlichen Haus keine Peseta übrig war, begann Maria schon früh, mit kleinen Auftritten Geld zu verdienen, um damit ihren Unterricht zu bezahlen. Stets in Begleitung von ihrem Großvater, dem Patriarchen der Familie, und mit einer Ausnahmegenehmigung ausgestattet, tanzte sie bereits mit 12 Jahren in den bekanntesten Tablaos von Sevilla u.a. mit der berühmten Familia Montoya. Maria Serrano lernte und lebte den Flamenco von Anfang an auf der Bühne.
Alba Serrano´s Werdegang könnte kaum unterschiedlicher sein. Ihre Schwester Maria war immer Ansporn und Vorbild. Alba wollte auch Tänzerin werden, von Anfang an, ohne Kompromisse. Doch als sie mit sechs Jahren ins Konservatorium für Tanz in Sevilla aufgenommen wird, entfernte sie dies zunächst von ihrer großen Schwester. Diese war nach wie vor ständig auf Tournee. Alba´s Alltag dagegen hieß vormittags Schule, dann schnell nach Hause zum Essen und im Anschluss sofort im Auto des Vaters zum Konservatorium. Je nach Verkehr mindestens eine halbe Stunde fahrt, häufig aber mehr. Dann: vier bis sechs Stunden Tanzunterricht, jeden Tag. Clasico Español, Ballett, Tanz- und Musiktheorie und so weiter. Flamenco kam nur selten vor. Der Vater holte sie wieder ab. Die Busverbindungen waren schlecht und es könnte ihr ja was passieren. Danach noch Hausaufgeben und ab ins Bett. Zeit zum spielen oder nichts tun bleibt kaum Zeit. Immer mal wieder versuchen die Eltern, sie zum aufhören zu überreden. Es sei zuviel, sagen sie. Doch Alba will tanzen und nichts anders. Also macht sie weiter, 12 Jahre lang.
Maria Serrano:
Maria del Mar Serrano Rebollo, „Maria Serrano“, wurde in Sevilla (Spanien) geboren. Sie erlernte den Flamenco von frühester Kindheit an bei den besten und renommiertesten Lehrern des Flamenco-Tanzes in Sevilla. José Galván,
Los Gitanillos de Bronce, Juan Manuel, Farruco, um nur einige zu nennen, erkannten sehr bald ihre Sensibilität und Kraft. Sehr früh bereiste sie mit so namhaften Ensembles wie z.B. Meme Menjibar, Javier Baron, Carmen y Carmelilla Montoya,
Antonio „El“ Pipa die halbe Welt. 1993 wurde sie von André Heller für seine Produktion „Magneten“ ausgesucht und verzauberte in dieser Show 6 Monate lang das Publikum in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die österreichische „NEWS“ ernannte sie gar zur „Voodoo-Königin“ des Flamenco. In den Jahren zwischen 1995 und 1998 tourte Maria Serrano in verschiedenen Formationen kreuz und quer durch Europa.
Anlässlich der Bienal de Arte Flamenco 2000 formierte sie erstmals ihre eigene, die Compañia Maria Serrano und präsentierte in einer Weltpremiere „RITMO Flamenco-Cubano“. Choreograph war ein guter Freund: Manolo Marin, einer der renommiertesten seines Faches. 2001 produzierte die Compañia „Entre Flamencos“.
Im November 2002 präsentierte Maria Serrano dann zum ersten Mal ihre eigene Interpretation des Carmen-Mythos: „CARMEN Pasión Flamenca“. 2004 produzierte die Compañia „FlamenTango“, das seither zum festen Repertoire der Compañia Maria Serrano gehört. 2007 folgte auf Wunsch des renommierten Budapest Spring Festival die Produktion „Balkan Flamenco“, in der Maria Serrano gemeinsam mit dem Cymbalom-Virtuosen Kálmán Balogh und Tänzern von Ungarischen Nationalballett zu sehen ist. Im selben Jahr folgt die Solo-Performance „Flamenco por derecho“, in der
sich Maria Serrano erstmals „pur“, nur begleitet von von sechs Musikern präsentiert.
Seit Gründung der Compañia Maria Serrano war sie in folgenden Ländern unterwegs:
Neben Spanien, Portugal, Frankreich, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Dänemark, Holland, Mexiko, Finnland, Nordirland, Mazedonien, Kanada, Rumänien, Norwegen, Türkei, Griechenland, Ungarn, Polen, Italien, Kanada und Taiwan.
Pressestimmen:
„Eine einzige Handbewegung Maria Serrano’s sagt mehr über die freiheitsliebende Carmen aus, als – bei allem Respekt – jeder französische Operntext.“ – Hamburger Abendblatt.
"Maria Serrano tanzt Carmen. Eine Carmen, wie sie sich Georges Bizet nicht, wie sie sich kein Mann besser hätte ausmalen können." Süddeutsche Zeitung
„Maria Serrano ist eine Tänzerin mit starker Präsenz, die die Geheimnisse des Flamenco kennt.“ – El Pais
Am Ende hat sie das Publikum überwältigt von der Kraft und Vitalität ihres Tanzes.“ – Stuttgarter Nachrichten
„Die Königin des Flamenco“ – Die Welt *** „Ein vulkanisches Ereignis“ –Berliner Morgenpost
„Die Dämonin des Tanzes“ – Stuttgarter Nachrichten
„Maria Serrano – Die Voodoo-Königin des Flamenco“ – News, Wien
„Maria Serrano selbst ist eine Ausnahmegestalt“ – Wiesbadener Tagblatt
„Ein Furioso der Bewegung“ – Dresdner Neueste Nachrichten
„Maria Serrano: Zelebriert Flamenco „at it’s best“ – Petra
„Maria Serrano brachte Eis zum Schmelzen.“ - Neue Ruhr Zeitung
„Maria Serrano tanzt mit einer elementaren Leidenschaft und Kraft, ihre explosiven Crescendi ... sind hinreißend und überwältigend.“ – Ludwigsburger Kreiszeitung
„Maria Serrano tanzt mit höchster Hingabe und Ausdruckskraft“ – Berliner Kurier
„In der Tat ist die Serrano eine Wucht“ – Der Kurier, Wien
„Maria Serrano tanzt auf dem sprichwörtlichen Vulkan“ - Schwäbische Post
„Ohne Zweifel ist Maria Serrano eine beeindruckende Erscheinung“ Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Idee und Choreografie:
Maria Serrano, Alba Serrano
Tanz:
Maria Serrano, Alba Serrano
Musiker:
Inmaculada “La Carbonera” Rivero (voc)
Juan José Navarro (voc)
Eduardo Trassiera (git)
Ismael Perez (piano)
Pablo Pradas (bass)
Andrej Vujicic (perc.)