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Mo. 15.03. 20:00h / Sudhaus Saal

Folk

IRISH SPRING - 10. Festival of Irish Folk Music

Skellig feat. Colin Ryan (Hot Tunes, Sweet Voice and Funky Step Dance)
Eamonn Galldubh & Runa (Riverdance Piper’s High Energy Folk)
Grainne Hambly & William Jackson (Masters of the Celtic Harp)
Ruth Dillon (Deep Emotional Songs)



Zum zehnten Mal steigen irische Musiker und ihre Celtic Friends auf deutsche Bühnen. um mit Gesang, Tunes und Tänzen dem deutschen Frühling auf lebendige Art einzuheizen. Seit dem Start im Jahre 2001 hat sich das Irish Spring Festival vom Geheimtipp zu einem Highlight und "Jour Fixe" der hiesigen Folk Szene entwickelt: Hier kann man wunderbarer Musik lauschen, ein dunkles Bier genießen, mit den Künstlern am CD Stand sprechen oder einfach neue Freundschaften schließen. Konsequente Konzentration auf hohes künstlerisches Niveau, stilistische Vielfalt, lockere Präsentation und nicht zuletzt die Hand am Puls der permanenten musikalischen Entwicklung im keltischen Musik-Kosmos haben dem Festival einen exzellenten Ruf bei Zuschauern, Künstlern und Veranstaltern verschafft. Das Jubiläumsprogramm 2010 wird ein Wiedersehen mit Publikumslieblingen vergangener Tourneen und neue Höhepunkte (z.B. Riverdance Star-Tänzer Colin Ryan und Uileann Pipes “Hexer “Eamonn Galldubh) aus dem schillernden Folk-Klangraum verbinden. Die Experten genauso wie die steigende Zahl junger neuer Fans können sich auf einen spannenden Abend mit hohem Erfrischungsfaktor freuen.

Wintermüde und jahreszeitlich Depressive können aufatmen: der Frühling liegt in der Luft - davon künden gut hörbar seine musikalischen Boten aus Irland, der Insel des saftigen und in allen Schattierungen leuchtenden Grüns. Die bunte Truppe der Musiker ruft das jährliche Frühlingserwachen aus, dieses jeweils neu inspirierende Schauspiel, in dem sich Natur und Musik so ähneln: Der immer neue Aufbruch junger Knospen aus gereiften Wurzeln, solange diese nicht vertrocknen aber dafür sorgen die Iren und ihre keltischen Brüder und Schwestern bekannterweise in ausreichendem Maße. Es sind ja meist die gleichen Zutaten: Geige, Akkordeon, Dudelsack, Flöten, Trommel, Banjo, Gitarre und natürlich die Stimme und doch ist das Ergebnis jedes Mal überraschend anders. Wie kaum eine andere Musikform erneuert sich die Irish Folk Music ohne in Wiederholung zu erstarren. Die außergewöhnliche Präsenz der traditionellen Musik mitten in der Gesellschaft lockt eben auch junge Künstler, die sie wie selbstverständlich aufnehmen und mit den aktuellen Musiktrends weiterentwickeln. Dies zu präsentieren ist dem Irish Spring Festival ein besonderes Anliegen. Als einziges Irish Folk Festival in Deutschland hat der WDR bisher nicht umsonst jeden Irish Spring Jahrgang ausführlich dokumentiert.

Die Musik Irlands lebt und entsteht zu einem großen Teil in den Pubs. Hier treffen sich die Musiker vor neugierigem Publikum zu zwanglosem Spiel, aber auch zur kreativen Herausforderung, zu den "Sessions". In faszinierender Form gehen Jigs, Reels, Hornpipes, Airs und Songs ineinander über. Kein Irish Spring Festival ging bisher ohne eine solche Session als "Festival Finale" zu Ende. Das wird auch 2010 so sein, wenn alle Musiker noch einmal die Bühne stürmen und das Publikum mitreißen, in einen Sog aus Songs und Tänzen, bis der Vorhang fällt...

Die Künstler 2010




Gráinne Hambly & William Jackson
Masters of the Celtic Harp

Dieser irisch-schottische Harfengipfel führt zwei der exponiertesten Vertreter des mystischen Instruments der gälischen Kultur zusammen. Gráinne Hambly lebt in Galway und verzückte bereits 2002 das Irish Spring-Publikum mit ihrem virtuosem, fesselndem Spiel auf den Saiten. Die Festivals in aller Welt reißen sich mittlerweile um sie, schafft sie es doch mühelos, die sphärischen Klänge der Slow Airs mit dem Feuer der irischen Tänze zu verbinden. William Jackson ist ein Mann vieler Talente, als Multi-Instrumentalist, Komponist und Musik-Therapeut ist er stets gefragt. Er gründete 1976 die legendäre schottische Gruppe Ossian, schrieb Unmengen zahllose Filmmusiken und sowie Konzertwerke, gewann renommierte Preise und selbst das englische Königshaus lud ihn zum Konzert-Tee. Die vielen Harfentöne lockert der humorvolle Entertainer gerne mit anderen Instrumenten, aber auch amüsanten Anekdoten und Sprüchen auf. "A masterful performance" meldete der Kritiker des "Irish Philadelphia".


Skellig feat. Colin Ryan
Hot Tunes, Sweet Voice and Funky Step Dance

Gráda-Gründer und Flöten-Guru Alan Doherty (zu hören auf dem Oscar prämierten Soundtrack von "Herr der Ringe") stellt sein neues Projekt "Skellig" vor. Benannt nach der zum Weltkulturerbe gehörigen Insel, fünfzehn Kilometer vor der Küste Kerrys gelegen, die für Kolonien seltener Seevögel berühmt ist. Besonderer Art sind auch die Künstler der Band: Alan Doherty (2005) und James Ryan (2008) sind dem Publikum bereits bestens bekannt. Unzählige Konzerte weltweit und drei wegweisende Alben begleiten Alans Weg. James Ryan hat als Multi-Instrumentalist mit „World Music Touch“ eine Menge Bands und CD-Produktionen auf diversen Saiteninstrumenten begleitet, zuletzt Stimmwunder Daoiri Farrell. Die gefeierte Klassik-Geigerin Niamh Varian-Barry (Carnegie Hall, Münchener Philharmonie) ist die Dritte im Bunde. Bei Skellig kann sie ihrer zweiten Liebe, der traditionellen Musik, auch als hinreißende Sängerin huldigen - dies wussten auch schon die Dubliners, Steve Earle, Altan und Sharon Shannon zu nutzen.

Als besonderes Sahnehäubchen bringt Skellig den Riverdance-Startänzer Colin Ryan mit auf die Bühne. Seine funkensprühenden Steps und Shuffles zeigte er bereits weit über 3000 Mal weltweit in der Show, deren Dance Captain er ebenfalls war. Eine große Ehre für das Irish Spring Festival diesen Mann über die Bühne fegen sehen zu können!



Ruth Dillon
Deep Emotional Songs

Martin Allcock von Jethro Tull und Folkrocker Richard Thompson haben eines gemeinsam: Beide sind vernarrt in die Stimme und Songs von Ruth Dillon. Die Sängerin mit dem besonderen Timbre stammt aus Tipperary und lebt in Galway. Sie wurde von Folk-Ikone Dolores Keane entdeckt, die sie jahrelang in ihrer Band behielt, ins Studio holte und ihre Songs sang. Viele große Künstler wie Altan, Sharon Shannon, Celtic Legends und Ron Sexsmith luden sie zur Bühnenshow. Die energiegeladene Songwriterin fand sogar noch Zeit, zwei von den Kritikern geschätzte Alben mit ihren eigenen Kompositionen aufzunehmen. Neuerdings spielt sie in einer Bluegrass-Band, die keltische und nordamerikanische Elemente verbindet. Auf Wunsch des Irish Spring Festivals wird Ruth Dillon das Publikum allein und mit nichts anderem als ihrer von der Gitarre begleiteten hinreißenden Stimme bezaubern: Intensive Texte und eine Stimme, die hauchen und auch laut werden kann. Die Irish Times meinte begeistert: "Fragile and beautiful".


Eamonn Galldubh & Runa
Riverdance Piper’s High Energy Folk

Der "Hexer" der Uilleann Pipes nennt neben traditioneller Musik gerne Miles Davis als große Inspiration. Er hat speziell für das Irish Spring Festival ein ganz besonders heißes Ensemble zusammengeführt. Eamonn Galldubh, All Ireland Champion, stieg schon mit acht Jahren auf die Bühne und bereicherte über die Jahre die Musik von Riverdance, Clannad, Moya Brennan und Cara Dillon. Vom USA-Trio Runa kommen Sängerin und Schauspielerin Shannon Lambert-Ryan sowie Fionán de Barra, Moya Brennans Bandleader, Riverdance- und Clannad-Gitarrist und gefragter Produzent. Wenn sie nicht grade mit der putzigen, jedoch oft unterschätzten Concertina die Zuhörer in ihren Bann zieht, schaut die studierte Astronomin Mairead Hurley auch mal gerne in fremde Galaxien. Auf irdischem Boden dagegen stapeln sich in ihrem Heim in Sligo die All-Ireland Trophäen der jungen Künstlerin. Den irischen Dudelsack bläst man übrigens mit dem Ellbogen auf, er erlaubt komplexe Tonfolgen, bietet ein intensiv-betörendes Klangbild und passt bestens zum mutigen sowie vielseitig wilden Ausflug in die Sphären moderner Folk Music.

www.irishspring.de

VVK: 19,20- €, (inkl. Geb.)
AK: 20,50- €

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